{"id":1894,"date":"2024-10-11T12:31:54","date_gmt":"2024-10-11T10:31:54","guid":{"rendered":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/?p=1894"},"modified":"2024-10-11T12:31:54","modified_gmt":"2024-10-11T10:31:54","slug":"deal-or-deal-with-it-was-im-rennen-um-vertraege-mit-ki-anbietern-wichtig-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/deal-or-deal-with-it-was-im-rennen-um-vertraege-mit-ki-anbietern-wichtig-ist\/","title":{"rendered":"&#8222;Deal or deal with it&#8220; &#8211; Was im Rennen um Vertr\u00e4ge mit KI-Anbietern wichtig ist"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Anbieter so genannter Large-Language-Modelle bilden neue KI-Oligopole, die Publisher in ein neues und zugleich l\u00e4ngst bekanntes Dilemma st\u00fcrzen. \u00dcber eine neue Bedrohung der Medienvielfalt und drei Aspekte, was Publisher dagegen unternehmen k\u00f6nnen. <\/strong><\/p>\n<p>Wer sein Berufsleben bei angesehenen Medienmarken verbracht hat, dem geht der Begriff Qualit\u00e4tsjournalismus meist locker von den Lippen. Man macht sich eher selten bewusst, dass andere das Wort als Instrument der Zensur betrachten k\u00f6nnten. Viele derjenigen, die dem Journalistenberuf in eher repressiven politischen Umgebungen nachgehen, haben aber genau das schon erlebt: Ihnen wurden der Zugang verwehrt oder Informationen vorenthalten, weil Regierungen das Pr\u00e4dikat \u201eQualit\u00e4tspresse\u201c auf diejenigen beschr\u00e4nkten, von denen sie sich geringen Gegenwind versprachen. Vor ein paar Jahren w\u00e4re der Experten-Ausschuss Qualit\u00e4tsjournalismus im Europarat deshalb fast bei der Diskussion des Titels steckengeblieben.\u00a0<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Deals mit OpenAI: Im Vordergrund geht es um Verl\u00e4sslichkeit, im Hintergrund um Einnahmen<\/h2>\n<p>An diese Auseinandersetzung erinnert man sich, wenn nun ein Medienunternehmen nach dem anderen \u201eDeals\u201c mit OpenAI, Microsoft oder anderen KI-Gro\u00dfanbietern abschlie\u00dft. Auch hier geht es n\u00e4mlich um \u201eQualit\u00e4tsmedien\u201c, nur haben die Definitionsmacht in diesem Fall kapitalstarke Unternehmen der Tech-Branche. Associated Press, Axel Springer (<em>Politico, Insider, Bild, Wel<\/em>t), <em>Financial Times<\/em>, <em>Le Monde<\/em>, <em>La Prisa<\/em>, Newscorp (<em>Wall Street Journal<\/em>, <em>New York Post<\/em>) \u2013 alle haben <a href=\"https:\/\/medieninsider.com\/diese-medienunternehmen-publisher-haben-einen-deal-mit-openai-geschlossen\/21992\/\">bereits verschiedenste Vereinbarungen mit den Tech-Oligopolisten abgeschlossen<\/a>. Vordergr\u00fcndig geben sie an, ihren Journalismus zur Verf\u00fcgung zu stellen, um auf diese Weise die Verl\u00e4sslichkeit der Sprachmodelle (Large Language Models, abgek\u00fcrzt LLM) zu sichern. Im Hintergrund k\u00e4mpfen sie um Einnahmen, um die k\u00fcnftige Sichtbarkeit ihrer Medien-Marken in KI-basierten Suchmaschinen \u2013 und damit ums \u00dcberleben ihrer Gesch\u00e4ftsmodelle.\u00a0<\/p>\n<p>Andere wie die <em>New York Times<\/em> und sechs Regionalzeitungsmarken des US-Investors Alden Global Capital haben Open AI verklagt. <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/04\/30\/business\/media\/newspapers-sued-microsoft-openai.html\">Auch wenn sie argumentieren<\/a>, es gehe ihnen um das Wohlergehen der amerikanischen Gesellschaft, wollen sie damit wohl vor allem den Preis nach oben treiben und sich Schadenersatzklagen vom Leib halten. Die stehen zu bef\u00fcrchten, sollten KI-Tools Medieninhalte mit unseri\u00f6sen Quellen vermixen und daraufhin unter renommierten Marken Fehler verbreiten. Hier ist die Strategie umgekehrt: Qualit\u00e4t wird vorenthalten und als Druckmittel benutzt.\u00a0<\/p>\n<p>Das alles ist legitim, aber wo bleibt der gro\u00dfe und vielf\u00e4ltige Rest? F\u00fcr wenige Auserw\u00e4hlte hie\u00dfe die Entscheidung, \u201eDeal or no deal\u201c, schreibt Pete Brown in einer neuen <a href=\"https:\/\/www.cjr.org\/tow_center\/licensing-deals-litigation-raise-raft-of-familiar-questions-in-fraught-world-of-platforms-and-publishers.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Analyse in der <em>Columbia Journalism Review<\/em><\/a>, in der er die wenigen bekannten Daten zu den Gesch\u00e4ftsabschl\u00fcssen und ihre Bedeutung analysiert. F\u00fcr diejenigen, die nicht an den Tisch geladen werden, hei\u00dfe es eher: \u201edeal with it\u201c. Nach welchen Kriterien die Tech-Anbieter ihre Verhandlungspartner ausw\u00e4hlen, welche Optionen jeweils im Gespr\u00e4ch sind, und um welche Volumina es geht, kann man nur erraten. Neben Marktanalysen d\u00fcrfte Lobbying eine Rolle spielen und eben das, was Marken an \u201eQualit\u00e4t\u201c zu bieten haben. Die Monopolisten entscheiden nach Gutsherrenart.\u00a0<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jeder k\u00e4mpft f\u00fcr sich \u2013 und st\u00fcrzt alle in Abh\u00e4ngigkeiten<\/h2>\n<p>An f\u00fcr die sie weniger interessante Journalismus-Produzenten oder ihnen nahestehende Institutionen h\u00e4ndigen sie als Trostpreis F\u00f6rderprogramme aus, wie\u00a0Medienh\u00e4user dies schon von der Google News Initiative und dem Facebook Journalism Projekt kennen. Aber ein systematisches Herangehen ist weder von Seiten der Tech-Anbieter noch der Medienbranche erkennbar. Dort k\u00e4mpft \u2013 bis auf Ausnahmen \u2013 fast jeder f\u00fcr sich allein. Damit verstricken sich die Medienh\u00e4user immer weiter in das Netz von Abh\u00e4ngigkeiten, das Big Tech seit Beginn der Plattform-\u00d6konomie gesponnen hat. Nicht wenigen d\u00fcrfte dabei die Luft ausgehen.<\/p>\n<p>Die Bedrohung wirkt dieses Mal noch erdr\u00fcckender als in den vorherigen Wellen der Digitalisierung, wo sich Medienh\u00e4user immerhin Reichweite erhofften, weil ihre Marken in Suchergebnissen oder den sozialen Netzwerken auftauchten. Ob sich Nutzer mittelfristig noch \u00fcber die beiden gro\u00dfen Loyalit\u00e4tstreiber Apps und Webseiten binden lassen, wenn sich Wissens- und Informationshunger bequem durch Dialogformate stillen lassen, ist fraglich. Die <a href=\"https:\/\/www.telekom.com\/de\/medien\/medieninformationen\/detail\/telekom-befreit-smartphones-von-apps-1060268#:~:text=Vision%C3%A4res%20Konzept%20mit%20digitalem%20Assistenten,zahllosen%20Apps%20auf%20dem%20Smartphone.\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Telekom hatte auf dem Mobile World Congress 2024<\/a> als erster Anbieter weltweit die Studie eines Smartphones ohne Apps pr\u00e4sentiert, bei dem ein KI-Assistent die Such-Arbeit \u00fcbernimmt (sprachlich l\u00e4sst man es gerne menscheln).\u00a0<\/p>\n<p>Einige Experten vermuten allerdings, dass die Branche jetzt mehr Verhandlungsmacht hat. Das liegt daran, dass KI-getriebene Sprachmodelle viele Fehler machen, wenn sie nicht st\u00e4ndig mit frischen Fakten gef\u00fcttert werden \u2013 was in der Natur der Sache steckt. Schlie\u00dflich kalkulieren sie nur Wahrscheinlichkeiten und brauchen Informationen zum Abgleich dessen, was richtig und falsch ist. In der Fachsprache hei\u00dft das retrieval-augmented generation (RAG). Mike Cook vom King\u2019s College in London vergleicht diesen Prozess <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/openais-content-deal-with-the-ft-is-an-attempt-to-avoid-more-legal-challenges-and-an-ai-data-apocalypse-229215\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in einer Analyse f\u00fcr <em>The Conversation<\/em><\/a> mit einem Examen bei ge\u00f6ffnetem Lehrbuch. Auf einen Prompt hin kalkuliert das Modell die wahrscheinliche Antwort und gleicht sie mit Faktenwissen von verl\u00e4sslichen Quellen ab. Verl\u00e4ssliche Informationen werden umso wichtiger, je mehr KI-generierte Inhalte das Internet zum\u00fcllen. Anbieter wie OpenAI f\u00fcrchten deshalb juristische Auseinandersetzungen und Regulierung. Man kann sich allerdings vorstellen, dass die Anzahl der f\u00fcr diesen Abgleich n\u00f6tigen \u201eLehrb\u00fccher\u201c begrenzt ist.<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drei Aspekte, die nun f\u00fcr Publisher wichtig werden<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Branche sind aus all diesen Gr\u00fcnden drei Dinge besonders wichtig.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong>: Medienunternehmen m\u00fcssen noch mehr als bislang alles daransetzen, direkte Beziehungen zu ihren Nutzern aufzubauen. Dies gilt besonders f\u00fcr Marken mit geringerer Reichweite, die eine geographische oder thematische Nische bedienen. Die Digitalisierung hat die Gr\u00fcndung neuer, rein digitaler Medienunternehmen erm\u00f6glicht und damit die Medienvielfalt gest\u00e4rkt. Im Zeitalter der LLM werden es aber jene schwer haben, die auf rein transaktionale Beziehungen setzen. Nutzer werden nicht mehr f\u00fcr Inhalte bezahlen, die ihnen jeder Prompt liefern kann, sondern nur noch Geld ausgeben, wenn sie eine hohe emotionale Affinit\u00e4t zum Produkt, zum Team oder zur Marke haben. Daran gilt es zu arbeiten. Unternehmen, die auf Mitgliedschaften setzen, d\u00fcrften einen Vorteil haben.<\/p>\n<p><strong>Zweitens: <\/strong>Alle Medienunternehmen sollten an ihren Qualit\u00e4tsstandards arbeiten, wie sie zum Beispiel im Zertifizierungsprozess der <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/openais-content-deal-with-the-ft-is-an-attempt-to-avoid-more-legal-challenges-and-an-ai-data-apocalypse-229215\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Journalism Trust Initiative<\/a> festgeschrieben sind. Regulierer k\u00f6nnten Tech-Anbietern wie OpenAI und Co. auferlegen, solche \u2013 einigerma\u00dfen objektiven \u2013 G\u00fctekriterien zu nutzen, wenn sie k\u00fcnftig \u00fcber Partnerschaften oder \u201eDeals\u201c entscheiden. Auf diese Weise k\u00e4me mehr Transparenz in den Verhandlungsprozess, Qualit\u00e4t w\u00e4re \u00fcberpr\u00fcfbar und nicht mehr \u00fcber Bauchgef\u00fchl oder die lautesten Lobbyisten definiert. Renommierte Marken w\u00fcrden sich wom\u00f6glich \u00fcber ein mehr an B\u00fcrokratie \u00e4rgern, aber daf\u00fcr h\u00e4tte man die Wettbewerbsbedingungen etwas angeglichen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Drittens:<\/strong> Medienh\u00e4user sollten sollten sich zusammenschlie\u00dfen und gemeinsam mit den KI-Herstellern verhandeln. Jeff Jarvis, emeritierter Journalismus Professor an der CUNY, schl\u00e4gt vor, dass sich die Branche auf eine gemeinsame Schnittstelle \u2013 ein \u201eNews API\u201c \u2013 einigt, was den Lizensierungsprozess f\u00fcr das oben beschriebene Abgleichverfahren vereinfachen k\u00f6nnte. Dies k\u00f6nnte unter Federf\u00fchrung der Nachrichtenagenturen und Verb\u00e4ndengeschehen, sagte Jarvis in einem Interview f\u00fcr den EBU News Report <em>Trusted News in the Age of Generative AI<\/em>, der Mitte Juni erscheint (Alexandra ist Lead-Autorin des Reports). Ans\u00e4tze f\u00fcr ein gemeinsames Vorgehen gibt es in Skandinavien, wo Verlage zum Beispiel in Norwegen <a href=\"https:\/\/schibsted.com\/news\/schibsteds-key-role-in-developing-a-norwegian-language-model\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">an einem gemeinsamen Sprachmodell<\/a> arbeiten oder sich wie in Schweden auf <a href=\"https:\/\/www.nordicaijournalism.com\/ai-transparency\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Standards zum Umgang mit KI<\/a> geeinigt haben.\u00a0<\/p>\n<p>Dass ein einheitliches Vorgehen gelingen k\u00f6nnte, daran glaubt derzeit zwar niemand in der Branche. Dazu gibt es zu viele Risse zwischen kommerziellen und \u00f6ffentlich-rechtlichen Anbietern, zwischen digitalen Vorreitern und Hinterb\u00e4nklern, zwischen Konkurrenten mit Blick auf Regionen und Fachgebiete und \u2013 nicht zu vergessen \u2013 zwischen der Medienbranche und der Tech-Industrie. Aber Ver\u00e4nderung gelingt bekanntlich, wenn der Druck hoch genug ist. Das k\u00f6nnte schon bald der Fall sein. An einer \u201edata apocalypse\u201c (Mike Cook) kann niemandem gelegen sein.\u00a0<\/p>\n<p><em>Dieser Text erschien am <a href=\"https:\/\/medieninsider.com\/kolumne-alexandra-borchardt-ki-open-ai-deals-verlage\/21948\/\">30. Mai 2024 bei Medieninsider<\/a>. Aktuelle Kolumnen lassen sich mit einem Abo lesen.\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anbieter so genannter Large-Language-Modelle bilden neue KI-Oligopole, die Publisher in ein neues und zugleich l\u00e4ngst bekanntes Dilemma st\u00fcrzen. \u00dcber eine neue Bedrohung der Medienvielfalt und drei Aspekte, was Publisher dagegen unternehmen k\u00f6nnen. Wer sein Berufsleben bei angesehenen Medienmarken verbracht hat, dem geht der Begriff Qualit\u00e4tsjournalismus meist locker von den Lippen. 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