{"id":619,"date":"2019-11-04T12:14:11","date_gmt":"2019-11-04T11:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/?p=619"},"modified":"2019-11-04T12:14:11","modified_gmt":"2019-11-04T11:14:11","slug":"keine-angst-vor-trollen-fuenf-gruende-warum-das-internet-noch-zu-retten-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/keine-angst-vor-trollen-fuenf-gruende-warum-das-internet-noch-zu-retten-ist\/","title":{"rendered":"Keine Angst vor Trollen: F\u00fcnf Gr\u00fcnde, warum das Internet noch zu retten ist"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Manchmal sieht es so aus, als sei das Internet vom Werkzeug der Unterdr\u00fcckten zum Instrument der Unterdr\u00fccker geworden. Aber es gibt Fakten, die Hoffnung machen. Trotz Trump, Fake-News und Troll-Fabriken bleibt das Internet ein Zukunftsversprechen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Inter\u00adnet-Opti\u00admis\u00adten h\u00e4lt ein neuer Report aus Oxford ver\u00adst\u00f6\u00adren\u00adden Lese\u00adstoff parat: Schon mehr als ein Drittel aller Staats\u00adre\u00adgie\u00adrun\u00adgen nutzt das Netz dazu, die eigene Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung mit Hilfe sozia\u00adler Netz\u00adwerke zu mani\u00adpu\u00adlie\u00adren, wie Saman\u00adtha Brad\u00adshaw und Philip Howard vom Oxford Inter\u00adnet Insti\u00adtute in ihrer Studie \u201e<a href=\"https:\/\/comprop.oii.ox.ac.uk\/research\/cybertroops2019\/\">The Global Dis\u00adin\u00adfor\u00adma\u00adtion Order<\/a>\u201c her\u00adaus\u00adge\u00adfun\u00adden haben. Eine wach\u00adsende Anzahl ver\u00adbreite online zudem nicht nur Pro\u00adpa\u00adganda, sondern sch\u00fcch\u00adtere Kri\u00adti\u00adker ein, bringe Oppo\u00adsi\u00adtio\u00adnelle zum Schwei\u00adgen und ver\u00adletze gar Men\u00adschen\u00adrechte. Und die Freude an der digi\u00adta\u00adlen Kon\u00adtrolle nehme zu: Iden\u00adti\u00adfi\u00adzierte die Studie 2017 noch 28 solche L\u00e4nder, waren es ein Jahr sp\u00e4ter schon 48, in diesem Jahr nun 70. Einige Staaten misch\u00adten sich zudem mit geziel\u00adten Kam\u00adpa\u00adgnen in Ange\u00adle\u00adgen\u00adhei\u00adten anderer L\u00e4nder ein, nament\u00adlich China, Russ\u00adland, Iran, Saudi Arabien, Vene\u00adzuela, Paki\u00adstan und Indien \u2013 immer\u00adhin die gr\u00f6\u00dfte Demo\u00adkra\u00adtie der Welt. Bevor\u00adzugt griffen die T\u00e4ter \u00fcber Face\u00adbook an, so die For\u00adscher. Man kann diese <em>Infor\u00adma\u00adtion Ope\u00adra\u00adti\u00adons<\/em> \u2013 so das Fach\u00adwort \u2013 auch Kriegs\u00adf\u00fch\u00adrung mit vir\u00adtu\u00adel\u00adlen Waffen nennen.<\/p>\n<h5>Lassen sich die Errun\u00adgen\u00adschaf\u00adten des demo\u00adkra\u00adti\u00adschen Zeit\u00adal\u00adters bewah\u00adren?<\/h5>\n<p>Nun gibt es ja schon im Kleinen aus\u00adrei\u00adchend P\u00f6be\u00adleien, Hass\u00adrede und L\u00fcgen im Netz \u2013 neu\u00ader\u00addings sogar mit rich\u00adter\u00adli\u00adcher Bil\u00adli\u00adgung. Die Gr\u00fcnen-Poli\u00adti\u00adke\u00adrin Renate K\u00fcnast musste sich im Sep\u00adtem\u00adber <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article227131419\/Warum-das-Berliner-Landgericht-diese-zehn-Beschimpfungen-gegen-Renate-Kuenast-zulaessig-findet.html\">vom Ber\u00adli\u00adner Land\u00adge\u00adricht erkl\u00e4\u00adren lassen<\/a>, dass sie es hin\u00adzu\u00adneh\u00admen habe, \u201eSchlampe\u201c, \u201eDrecks Fotze\u201c oder \u201eGeis\u00adtes\u00adkranke\u201c genannt zu werden. Hinzu kommt gezielte Falsch\u00adin\u00adfor\u00adma\u00adtion, gemein\u00adhin unter dem Begriff <em>Fake News<\/em> zusam\u00admen\u00adge\u00adfasst. Wenn all das auch noch staat\u00adlich gelenkt und gef\u00f6r\u00addert mit immer bes\u00adse\u00adren tech\u00adni\u00adschen M\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten geschieht, f\u00e4llt Zuver\u00adsicht schwer. Ist das Netz vom Werk\u00adzeug der Unter\u00addr\u00fcck\u00adten zum Instru\u00adment der Unter\u00addr\u00fc\u00adcker gewor\u00adden? Gepflegte Debatte, zuver\u00adl\u00e4s\u00adsige Infor\u00adma\u00adtion, Wahl\u00adent\u00adschei\u00addun\u00adgen ohne Mei\u00adnungs\u00adma\u00adni\u00adpu\u00adla\u00adtion \u2013 es scheint gar nicht so sicher zu sein, dass sich die Errun\u00adgen\u00adschaf\u00adten des demo\u00adkra\u00adti\u00adschen Zeit\u00adal\u00adters bewah\u00adren lassen.<\/p>\n<div class=\"libmod-author-box\">\u00a0<\/div>\n<p>Und doch muss nun nicht jeder den Habeck machen und sich <a href=\"https:\/\/www.robert-habeck.de\/texte\/blog\/bye-bye-twitter-und-facebook\/\">bei Face\u00adbook und Twitter abmel\u00adden wie der Gr\u00fcnen-Chef<\/a>, oder gar ein Ere\u00admi\u00adten-Leben planen wie der Inter\u00adnet-Aus\u00adstei\u00adger in Dave Eggers\u2018 Inter\u00adnet-Dys\u00adto\u00adpie \u201eThe Circle\u201c. Es gibt durch\u00adaus einige Fakten, die Hoff\u00adnung machen k\u00f6nnen:<\/p>\n<h5>Fake-News sel\u00adte\u00adner als man denkt<\/h5>\n<p>Erstens, die Angst vor fal\u00adscher Infor\u00adma\u00adtion ist weitaus gr\u00f6\u00dfer als die tat\u00ads\u00e4ch\u00adli\u00adche Ver\u00adbrei\u00adtung von L\u00fcgen und ver\u00addreh\u00adten Fakten. Das gilt zumin\u00addest f\u00fcr die hiesige poli\u00adti\u00adsche Welt. Dies belegen Studien, unter anderem der <a href=\"http:\/\/digitalnewsreport.org\/\">Digital News Report<\/a> des Reuters Insti\u00adtute for the Study of Jour\u00adna\u00adlism. Zwar macht sich ein <a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/ideas\/archive\/2019\/06\/fake-news-republicans-democrats\/591211\/\">gro\u00dfer Teil des Publi\u00adkums wegen des Themas Sorgen<\/a>. Iro\u00adni\u00adscher\u00adweise tragen die Medien-Berichte \u00fcber Troll-Fabri\u00adken und Infor\u00adma\u00adti\u00adons\u00adma\u00adni\u00adpu\u00adla\u00adtion nicht unwe\u00adsent\u00adlich dazu bei. Aber nur ein kleiner Teil der Online-Nutzer bekommt tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich erfun\u00addene Inhalte zu Gesicht, und ein noch klei\u00adne\u00adrer ver\u00adbrei\u00adtet sie weiter.<\/p>\n<h5>Junge Nutzer denken kri\u00adtisch<\/h5>\n<p>Zwei\u00adtens, die <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/d8f43574-29a1-11e9-a5ab-ff8ef2b976c7\">junge Genera\u00adtion geht ver\u00adant\u00adwor\u00adtungs\u00adbe\u00adwuss\u00adter mit dem Netz um als die \u00e4ltere<\/a>. Auch das belegen Studien. W\u00e4hrend viele in der ana\u00adlo\u00adgen Welt sozia\u00adli\u00adsierte Online-Nutzer krude Dinge nicht hin\u00adter\u00adfra\u00adgen, weil diese schwarz auf wei\u00df daher\u00adkom\u00admen, navi\u00adgie\u00adren die Jungen mit gesun\u00adder Skepsis durchs Netz. Die Pro\u00adgramme zur Medi\u00aden\u00adbil\u00addung an den Schulen schei\u00adnen zu wirken \u2013 dumm nur, dass es zu wenig sys\u00adte\u00adma\u00adti\u00adsche Auf\u00adkl\u00e4\u00adrung f\u00fcr \u00e4ltere Genera\u00adtio\u00adnen gibt.<\/p>\n<h5>B\u00fcrger sind lernf\u00e4hig<\/h5>\n<p>Drit\u00adtens, es emp\u00adfiehlt sich, die B\u00fcrger nicht zu unter\u00adsch\u00e4t\u00adzen. Das Publi\u00adkum ist lern\u00adf\u00e4\u00adhig. Viele online Nutzer haben sich bereits von Face\u00adbook abge\u00adwandt, weil ihnen Kako\u00adpho\u00adnie, Unglaub\u00adw\u00fcr\u00addig\u00adkeit und Ver\u00adwick\u00adlung in Skan\u00addale wie Cam\u00adbridge Ana\u00adly\u00adtica zu viel gewor\u00adden sind. Das gilt sowohl f\u00fcr Jugend\u00adli\u00adche im glo\u00adba\u00adlen Norden als auch f\u00fcr viele Nutzer in L\u00e4ndern Afrikas und S\u00fcd\u00adost\u00adasi\u00adens, bei denen Face\u00adbook als \u201eFake News Kanal\u201c gilt. Das hei\u00dft nat\u00fcr\u00adlich nicht, dass der Face\u00adbook-Konzern an Macht ver\u00adliert. Immer\u00adhin geh\u00f6ren auch Insta\u00adgram und Whats\u00adapp zum Impe\u00adrium von Mark Zucker\u00adberg.<\/p>\n<h5>Print-Zei\u00adtun\u00adgen machen Twitter gro\u00df<\/h5>\n<p>Vier\u00adtens, Donald Trump regiert nicht \u00fcber Twitter. Ent\u00adge\u00adgen all\u00adge\u00admei\u00adner Annah\u00admen infor\u00admie\u00adren sich die Anh\u00e4n\u00adger von Popu\u00adlis\u00adten deut\u00adlich st\u00e4rker \u00fcber das Fern\u00adse\u00adhen als \u00fcber soziale Medien, auch das belegt der Digital News Report. Im Netz hin\u00adge\u00adgen suchen eher die\u00adje\u00adni\u00adgen nach Aus\u00adkunft, die sich dif\u00adfe\u00adren\u00adzier\u00adter mit der Welt aus\u00adein\u00adan\u00adder\u00adset\u00adzen. Dennoch besitzt Twitter Durch\u00adschlags\u00adkraft. Vor allem, weil tra\u00addi\u00adtio\u00adnelle Medien oder Sender wie Fox News die Reich\u00adweite dras\u00adti\u00adscher Tweets und Posts massiv erh\u00f6hen. Jour\u00adna\u00adlis\u00adten k\u00f6nnen also sehr viel f\u00fcr eine kon\u00adstruk\u00adtive Debatte tun, wenn sie die Emp\u00f6\u00adrungs-Maschi\u00adne\u00adrie nicht anhei\u00adzen.<\/p>\n<h5>Ein bes\u00adse\u00adres Inter\u00adnet ist m\u00f6glich<\/h5>\n<p>F\u00fcnf\u00adtens, die digi\u00adtale Welt ist nicht wie das Wetter, das man hin\u00adneh\u00admen muss. Sie l\u00e4sst sich gestal\u00adten. Zum Gl\u00fcck wird dieser Tage in vielen natio\u00adna\u00adlen und inter\u00adna\u00adtio\u00adna\u00adlen Gremien bis hin zur UNESCO dar\u00fcber debat\u00adtiert, wie man mit den Ver\u00adst\u00e4r\u00adker-Effek\u00adten des Inter\u00adnets umgehen soll. Dass die Algo\u00adrith\u00admen der Platt\u00adfor\u00admen von m\u00e4ch\u00adti\u00adgen kom\u00admer\u00adzi\u00adel\u00adlen und staat\u00adli\u00adchen Inter\u00ades\u00adsen getrie\u00adben werden, macht es nicht leich\u00adter. Aber die Zusam\u00admen\u00adh\u00e4nge sind vielen Akteu\u00adren klarer als vor zehn Jahren, und unter Demo\u00adkra\u00adten ist der Wunsch gro\u00df, das Netz zu nutzen, um Mit\u00adspra\u00adche und Teil\u00adhabe zu ver\u00adbes\u00adsern. Die EU ist eine Bastion gewor\u00adden, wenn es darum geht, die B\u00fcrger der Mit\u00adglied\u00adstaa\u00adten gegen den Miss\u00adbrauch ihrer digi\u00adta\u00adlen Spuren zu ver\u00adtei\u00addi\u00adgen. Und selbst Face\u00adbook inves\u00adtiert in die unab\u00adh\u00e4n\u00adgige Erfor\u00adschung ethi\u00adscher Fragen von k\u00fcnst\u00adli\u00adcher Intel\u00adli\u00adgenz, auch wenn manch einer das kri\u00adtisch sehen mag. Der Konzern aus dem Silicon Valley steckt 6,5\u00a0Mil\u00adlio\u00adnen Euro in ein ent\u00adspre\u00adchen\u00addes <a href=\"https:\/\/ieai.mcts.tum.de\/\">Insti\u00adtut an der TU M\u00fcnchen<\/a>.<\/p>\n<p>Nat\u00fcr\u00adlich bleibt die Lage ernst. Vor allem dort, wo Popu\u00adlis\u00adten sich des Netzes bedie\u00adnen, brau\u00adchen Kon\u00adtroll\u00adin\u00adstan\u00adzen wie Gerichte und unab\u00adh\u00e4n\u00adgige Medien St\u00e4r\u00adkung, die Opfer von Atta\u00adcken Schutz. Das ist dort ungleich schwie\u00adri\u00adger, wo Popu\u00adlis\u00adten regie\u00adren. Aber eine starke Demo\u00adkra\u00adtie ist immer noch die beste Ver\u00adsi\u00adche\u00adrung gegen Miss\u00adbrauch im Netz. Und man sollte sich nicht beirren lassen: Die Anst\u00e4n\u00addi\u00adgen, die fried\u00adlich mit ihren Nach\u00adbarn zusam\u00admen\u00adle\u00adben wollen, sind bei genaue\u00adrem Hin\u00adse\u00adhen meist in der Mehr\u00adheit. Auch wenn sie von den Krach\u00adma\u00adchern \u00fcber\u00adt\u00f6nt werden.<\/p>\n<p><em>Diese Kolumne erschien bei\u00a0<a href=\"https:\/\/libmod.de\/digitalismus-internet-fuenf-gruende-alexandra-borchardt\/\">Zentrum Liberale Moderne<\/a> am 29. Oktober 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal sieht es so aus, als sei das Internet vom Werkzeug der Unterdr\u00fcckten zum Instrument der Unterdr\u00fccker geworden. Aber es gibt Fakten, die Hoffnung machen. 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