{"id":653,"date":"2020-01-02T09:11:23","date_gmt":"2020-01-02T08:11:23","guid":{"rendered":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/?p=653"},"modified":"2020-01-02T09:26:49","modified_gmt":"2020-01-02T08:26:49","slug":"warum-das-konzept-der-filterblase-einen-schoenheitsfehler-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/warum-das-konzept-der-filterblase-einen-schoenheitsfehler-hat\/","title":{"rendered":"Mehr Debatte war nie!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Angeblich schirmen uns die Algorithmen von allen Einfl\u00fcssen ab, die unser Weltbild st\u00f6ren k\u00f6nnten. Doch so griffig die Metapher der Filterblase auch ist: Sie stimmt nicht.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn es theoretische Konzepte in die Alltagssprache schaffen, freuen sich Akademiker*innen \u00fcblicherweise. Hat die Wissenschaft der Welt also doch etwas zu sagen, das jenseits des H\u00f6rsaals relevant ist.<\/p>\n<p>In diese Kategorie geh\u00f6ren auch die W\u00f6rter Filterblase und Echokammer. <a class=\"vhb-stock-icon\" href=\"https:\/\/finanzen.handelsblatt.com\/include_chart.htn?sektion=redirectPortrait&amp;suchbegriff=US5949181045\">Microsoft<\/a>-Gr\u00fcnder Bill Gates hat davor ebenso gewarnt wie Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier, und zuweilen wirft sie jemand auf einem Elternabend in die Diskussion: \u201eDie Kids leben in ihrer Filterblase.\u201c Was frei \u00fcbersetzt in etwa hei\u00dfen soll: Die lesen nicht mal Zeitung.<\/p>\n<div class=\"hcf-paywall\">\n<p>Die Theorie klingt zumindest griffig: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/arts_und_style\/literatur\/buchtipp-die-kunst-des-digitalen-lebens-rolf-dobelli-der-konsum-von-breaking-news-ist-unnoetig\/24950134.html\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Angeblich schirmen uns Algorithmen im Internet von jeglichen Einfl\u00fcssen ab, die unser Weltbild st\u00f6ren k\u00f6nnten.<\/a> Die sozialen Netzwerke sind demnach schuld daran, dass wir diskurstechnisch in sauber getrennten Teichen nach den immer gleichen Argumenten fischen. Mit Inhalten, die uns \u00fcberraschen oder Standpunkten, die unseren widersprechen k\u00f6nnten, kommen wir nicht mehr in Kontakt.<\/p>\n<p>Das Konzept hat nur einen Sch\u00f6nheitsfehler: Es stimmt nicht. In Wahrheit weisen mehr Indizien auf das Gegenteil hin. Das Publikum informiert sich heute aus einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl von Quellen als zu Zeiten, in denen die \u201eTagesschau\u201c oder die abonnierte Zeitung die einzige nachrichtliche Grundversorgung lieferten.<\/p>\n<p>Zu diesem Ergebnis kommt etwa der \u201eDigital News Report\u201c. Dessen Autoren Richard Fletcher und Rasmus Kleis Nielsen untersuchen seit Jahren den weltweiten Informationskonsum. Ihr Fazit: \u201eJene, die Nachrichten \u00fcber Suchmaschinen konsumieren, nutzen durchschnittlich mehr Quellen. Und die Wahrscheinlichkeit ist gr\u00f6\u00dfer, dass sie politisch rechts- und linkslastige Quellen finden.\u201c<\/p>\n<p>Echokammern? Filterblasen? Fletcher und Nielsen widersprechen: \u201eSuchmaschinen bringen Menschen mit Quellen in Kontakt, die sie sonst nicht genutzt h\u00e4tten\u201c, schrieben sie im vergangenen Jahr im Fachjournal \u201eDigital Journalism\u201c.<\/p>\n<p><em><strong>Zu sch\u00f6n, um falsch zu sein<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Politikwissenschaftler Jan Philipp Rau und Sebastian Stier haben j\u00fcngst ebenfalls die Literatur gesichtet und herausgefunden, dass \u201edie Furcht vor einer gesamtgesellschaftlichen Fragmentierung durch digitale Medien und einer damit verbundenen politischen Polarisierung empirisch nicht unterst\u00fctzt wird\u201c.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte also sogar sagen: So viel Debattenstoff war nie! Warum aber schwebt die Filterblase durch jede Diskussion zur digitalen Kommunikation, wenn man sie so leicht zum Platzen bringen kann?<\/p>\n<p>Gepr\u00e4gt hat den Begriff der Internetaktivist Eli Pariser, der 2011 mit einem gleichnamigen Buch Furore machte. Darin wollte er dar\u00fcber aufkl\u00e4ren, \u201ewie wir im <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/themen\/internet\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Internet<\/a> entm\u00fcndigt werden\u201c. Das klang offenbar zu sch\u00f6n, um nicht wahr zu sein.<\/p>\n<p>Angesehene Theoretiker griffen das Konzept auf und entwickelten es weiter, zum Beispiel der Harvard-Jurist Cass Sunstein in \u201e#Republic \u2013 Divided Democracy in the Age of Social Media\u201c. In gewisser Weise teilt Pariser das Schicksal des Historikers Francis Fukuyama, der nach dem Fall des Eisernen Vorhangs das Ende der Geschichte prognostizierte: St\u00e4ndig wird er mit etwas zitiert, was so nie eingetroffen ist. Dennoch gibt es gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr, warum die Filterblasen-Metapher so erfolgreich ist.<\/p>\n<p>\u201eSie ist intuitiv, eing\u00e4ngig und spricht eine gro\u00dfe Angst hinsichtlich des Einflusses von Algorithmen an\u201c, sagt die Rechtswissenschaftlerin Natali Helberger von der Universit\u00e4t Amsterdam, \u201edie Menschen f\u00fcrchten sich davor, dass sie das Publikum segmentieren und polarisieren.\u201c<\/p>\n<p>Sie will sich \u00fcber diese Sorge keineswegs lustig machen, im Gegenteil: \u201eAber angesichts einer vielf\u00e4ltigen Medienlandschaft und eines heterogenen Publikums ist das nicht die dr\u00e4ngendste Sorge Europas.\u201c<\/p>\n<p>Richtig ist, dass die Algorithmen der sozialen Netzwerke oder Suchmaschinen bestimmte Inhalte mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit anzeigen: was Nutzer*innen vorher schon mal interessiert hat, was Freunde m\u00f6gen, was besonders aufsehenerregend ist oder viele andere Menschen ebenfalls angeklickt haben. Falsch ist allerdings, dass die Technologie gar nichts anderes serviert und uns deshalb in der Sicherheit wiegt, alle anderen d\u00e4chten so wie wir.<\/p>\n<p><strong><em>Verrohung der Gesellschaft<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Trotzdem werden die sozialen Netzwerke und ihre vermeintlichen Filterblasen und Echokammern f\u00fcr die Verrohung der Gesellschaft, die Verdummung der B\u00fcrger*innen oder die Expansion des Populismus verantwortlich gemacht. Dahinter steckt die ebenso \u00fcberhebliche wie realit\u00e4tsferne Annahme, dass Menschen, die krudes Gedankengut verbreiten, zur Besinnung kommen, wenn sie die richtigen Argumente kennen.<br \/>Tatsache ist aber: Fakten beeinflussen uns weniger, als wir hoffen. Menschen, die sich mit \u2027populistischem Gedankengut identifizieren, glauben ohnehin selten an Objektivit\u00e4t. Sie malen die Gesellschaft bewusst als ein \u201eWir gegen die\u201c-Gem\u00e4lde. Dazu suchen sie sich allerlei \u201eBeweise\u201c zusammen, gerne aus verschiedenen Quellen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel h\u00f6ren sie \u201eStaatsfunk\u201c, wie sie \u00f6ffentlich-rechtliche Sender gerne nennen \u2013 um ihn sodann zu verdammen. Menschen, nicht Suchmaschinen, treiben die Polarisierung voran. Es ist sogar erwiesen, dass sich Mediennutzer*innen noch weiter in extremen Positionen vergraben, wenn sie gegens\u00e4tzlichen Meinungen ausgesetzt sind. Versucht man, die vermeintliche Filterblase aufzubrechen, reagieren sie darauf mit Abwehr.<\/p>\n<p>Im <a class=\"vhb-stock-icon\" href=\"https:\/\/finanzen.handelsblatt.com\/include_chart.htn?sektion=redirectPortrait&amp;suchbegriff=US90184L1026\">Twitter<\/a>-Zeitalter werden Fakten zur digitalen Kommunikation gerne ignoriert. Zun\u00e4chst einmal hat es die vermeintlichen Filterblasen schon immer gegeben. Die abonnierte Tageszeitung oder der voreingestellte Radiosender sind und waren diesbez\u00fcglich effektiv. Man las die Beitr\u00e4ge seiner Lieblingsautoren und f\u00fchlte sich rundum gut informiert. Wozu woanders suchen?<\/p>\n<p>Auch politische Polarisierung, Rassismus und Sexismus existierten, lange bevor sich die B\u00fcrger*innen \u00fcber soziale Netzwerke gegenseitig darin best\u00e4rken konnten \u2013 zumal \u00e4ltere Generationen gespaltener sind als j\u00fcngere. Das Brexit-Referendum in Gro\u00dfbritannien wurde in erster Linie von der Boulevardpresse angeheizt.<\/p>\n<p>Wie eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung von neun \u00fcberregionalen britischen Tageszeitungen vor der Abstimmung ergab, sprachen sich von fast 2400 Artikeln 41 Prozent f\u00fcr einen Brexit aus. Demgegen\u00fcber waren 27 Prozent daf\u00fcr, in der EU zu bleiben. \u00dcber <a class=\"vhb-stock-icon\" href=\"https:\/\/finanzen.handelsblatt.com\/include_chart.htn?sektion=redirectPortrait&amp;suchbegriff=US30303M1027\">Facebook<\/a> schoben sich die Brexiteers allenfalls entsprechende Meldungen traditioneller Medien zu.<\/p>\n<p><em><strong>Blo\u00df keine Panik<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der australische Kommunikationswissenschaftler Axel Bruns warnt deshalb vor \u201emoralischer Panik\u201c. Die permanente Diskussion um Filterblasen und Echokammern lenke von den wahren Ursachen politischer Polarisierung ab, sagte er vor einigen Monaten auf einer Konferenz: \u201eDer Aufstieg von hyperparteiischen, populistischen und illiberalen ideologischen Agitatoren und Propagandisten an den R\u00e4ndern des politischen Spektrums und die Ablehnung von demokratischen Prinzipien und Prozessen sind nicht in erster Linie ein Ph\u00e4nomen der Kommunikationstechnologien \u2013 sondern ein gesellschaftliches Problem.\u201c<\/p>\n<p>Zudem wird der Einfluss sozialer Netzwerke massiv \u00fcbersch\u00e4tzt. Das liegt auch daran, dass die Journalist*innen selbst dort kr\u00e4ftig unterwegs sind \u2013 und sie geben nach wie vor den Ton an. Selbst wenn der amerikanische Pr\u00e4sident h\u00e4ufig \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/themen\/twitter\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Twitter<\/a> krakeelt, erreicht er dort bei Weitem nicht alle seine Anh\u00e4nger*innen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist die Reichweite gerade von Twitter vergleichsweise gering. Populist*innen beziehen ihre Neuigkeiten zudem \u00fcberproportional aus dem Fernsehen, in den USA zum Beispiel \u00fcber den Sender Fox News, in <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/themen\/deutschland\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutschland<\/a> \u00fcber Privatsender wie RTL.<\/p>\n<p>Auf Twitter hingegen tummeln sich vor allem Politiker*innen und Medienschaffende. Der unbeabsichtigte Effekt: Journalist*innen verschaffen so manchem Tweet erst Reichweite, weil sie ihn zur Story hochjazzen. Die Forschung hat ein ums andere Mal ergeben: In den sozialen Netzwerken beherrschen die traditionellen Medien die Debatte.<\/p>\n<p>Was l\u00e4sst sich nun gegen die Polarisierung tun? Zun\u00e4chst einmal m\u00fcssen alle Institutionen die Sorgen und Gef\u00fchle der B\u00fcrger*innen ernst nehmen: Ungleichheit und Ungerechtigkeit, der digitale Umbruch, der Klimawandel, Einwanderung \u2013 in all diesen Feldern warten Aufgaben. Es wird aber mehr daran gearbeitet, als es das gro\u00dfe Blabla in den sozialen Netzwerken zuweilen vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im Koalitionstracker der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c kann man zum Beispiel verfolgen, wie viele von 140 Versprechen aus dem Koalitionsvertrag schon umgesetzt wurden oder zumindest in Arbeit sind \u2013 tats\u00e4chlich eine ganze Menge. <a href=\"https:\/\/ourworldindata.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auch ein Blick auf die Website ourworldindata.org<\/a> lohnt sich f\u00fcr die Erkenntnis: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft l\u00f6sen tats\u00e4chlich echte Probleme der Menschheit, sie schaffen sie nicht nur.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich tragen die Medien viel zur gesellschaftlichen Grundstimmung bei. Der diesj\u00e4hrige \u201eDigital News Report\u201c stellte dem Journalismus in dieser Hinsicht ein schlechtes Zeugnis aus. Nur 16 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass die Medien \u201eden richtigen Ton\u201c treffen, weniger als ein Drittel fand die Themen relevant, \u00fcber die berichtet wurde. Gerade mal jeder Zweite bescheinigte der Presse, die Nachrichten des Tages ausreichend zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Allein bei der Vermittlung purer Informationen schnitten die Medien gut ab. Da geht also noch was. Vor allem gilt es, Formate zu entwickeln, die mehr B\u00fcrger*innen erreichen. Daran appelliert auch Natali Helberger. Sie sorge sich \u201eum die digital Verletzlichen\u201c \u2013 jene Nutzer*innen, die wegen ihres Medienkonsums, ihrer Bildung, ihres sozialen Status und des Mangels an politischem Interesse von vielf\u00e4ltiger Information ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p>Die Medien haben schon immer Filterblasen produziert, und sie werden es auch weiter tun. In Wahrheit ist es heute blo\u00df viel leichter, ihnen zu entkommen.<\/p>\n<p>Dieser Text erschien in ada und <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/digitale-revolution\/echokammern-warum-das-konzept-der-filterblase-einen-schoenheitsfehler-hat\/25248898.html?ticket=ST-50566167-fvK1oZPaOtHpyfFpehjw-ap5\">Handelsblatt.com<\/a> am 23. November 2019<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angeblich schirmen uns die Algorithmen von allen Einfl\u00fcssen ab, die unser Weltbild st\u00f6ren k\u00f6nnten. Doch so griffig die Metapher der Filterblase auch ist: Sie stimmt nicht. Wenn es theoretische Konzepte in die Alltagssprache schaffen, freuen sich Akademiker*innen \u00fcblicherweise. Hat die Wissenschaft der Welt also doch etwas zu sagen, das jenseits des H\u00f6rsaals relevant ist. In &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/warum-das-konzept-der-filterblase-einen-schoenheitsfehler-hat\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMehr Debatte war nie!\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[68,45,34,65,64,44,67,60,61,56,66],"class_list":["post-653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-debatte","tag-demokratie","tag-digitalisierung","tag-echokammer","tag-filterblase","tag-internet","tag-kommunikation","tag-medien","tag-presse","tag-social-media","tag-soziale-netzwerke"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653\/"}],"collection":[{"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/"}],"about":[{"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post\/"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3\/"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments\/?post=653"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653\/revisions\/"}],"predecessor-version":[{"id":658,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/653\/revisions\/658\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/?parent=653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/?post=653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags\/?post=653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}