{"id":687,"date":"2020-02-03T15:01:09","date_gmt":"2020-02-03T14:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/?p=687"},"modified":"2020-02-03T15:01:11","modified_gmt":"2020-02-03T14:01:11","slug":"rettet-den-journalismus-fuer-alle-warum-es-oeffentlich-rechtliche-medien-geben-muss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/rettet-den-journalismus-fuer-alle-warum-es-oeffentlich-rechtliche-medien-geben-muss\/","title":{"rendered":"Rettet den Journalismus f\u00fcr alle! Warum es \u00f6ffentlich-rechtliche Medien geben muss"},"content":{"rendered":"\n<h3><em>Es wird viel bem\u00e4n\u00adgelt am \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Rund\u00adfunk: zu kri\u00adtisch, zu unkri\u00adtisch, zu links, zu beh\u00e4big, als Konzept \u00fcberholt. Aber ohne Sender, die durch \u00f6ffent\u00adli\u00adche Finan\u00adzie\u00adrung den unmittelbaren Zw\u00e4ngen des Marktes enthoben sind, w\u00e4re die Demo\u00adkra\u00adtie in Gefahr.<\/em><\/h3>\n<p>Wenn sich jemand, der einst im Glitzer-Outfit auf der B\u00fchne rockte, in Sakko und Strei\u00adfen\u00adhemd wirft und dort heute\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ebu.ch\/news\/2018\/04\/news-bjorn-ulvaeus-keynote-to-media-summit-2018\">lei\u00adden\u00adschaft\u00adlich f\u00fcr den \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Rund\u00adfunk pl\u00e4\u00addiert<\/a>, muss die Lage ernst sein. Der Auf\u00adtritt von Ex-Abba Bj\u00f6rn Ulvaeus bei der Euro\u00adp\u00e4i\u00adschen Broad\u00adcas\u00adting Union EBU ist zwar schon zwei Jahre her. Aber ange\u00adsichts dessen, dass die gro\u00dfen Sender welt\u00adweit immer st\u00e4rker unter Beschuss geraten, k\u00f6nnte man ihn wom\u00f6g\u00adlich zu einer Revival-Tour \u00fcber\u00adre\u00adden. Immer\u00adhin geht es um eine S\u00e4ule der Demo\u00adkra\u00adtie.<\/p>\n<div class=\"libmod-author-box\">\n<p><span style=\"font-size: inherit;\">Ulvaeus erz\u00e4hlte sehr per\u00ads\u00f6n\u00adlich, wie er Schwe\u00addens \u00f6ffent\u00adli\u00adches Radio als Teen\u00adager zun\u00e4chst ver\u00adach\u00adtet hatte, weil dort zu wenig Pop-Musik gespielt wurde, wie er sich sp\u00e4ter jedoch zuneh\u00admend gebor\u00adgen f\u00fchlte in den Werten, die es ver\u00admit\u00adtelte. Er hatte Fotos von Ausch\u00adwitz gesehen und den Schat\u00adten der Sowjet\u00adunion gesp\u00fcrt. Ihm war bewusst gewor\u00adden, dass Frei\u00adheit und Teil\u00adhabe nicht selbst\u00adver\u00adst\u00e4nd\u00adlich sind. \u201eDer Bil\u00addungs\u00adauf\u00adtrag durch die \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Sender war immer Kern des euro\u00adp\u00e4i\u00adschen demo\u00adkra\u00adti\u00adschen Pro\u00adjekts\u201c, sagte Ulvaeus.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>Dieser Tage gras\u00adsiert viel Ver\u00adach\u00adtung f\u00fcr die staat\u00adlich finan\u00adzier\u00adten Sender. Nicht unter Teen\u00adagern, die strafen sie eher mit Nicht\u00adbe\u00adach\u00adtung. Die Atta\u00adcken gegen den \u201eStaats\u00adfunk\u201c kommen viel\u00admehr aus dem poli\u00adti\u00adschen Raum, vor allem von rechts. Poli\u00adtisch zu links, zu lang\u00adwei\u00adlig, zu irrele\u00advant, zu teuer und auf\u00adge\u00adbl\u00e4ht, zu kri\u00adtisch oder zu unkri\u00adtisch, hei\u00dft es da je nach Lesart. In einer Welt der \u00dcber\u00adin\u00adfor\u00adma\u00adtion sei das Konzept eines gemein\u00adsa\u00admen \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Infor\u00adma\u00adti\u00adons\u00adraums \u00fcber\u00adholt.<\/p>\n<p>Und die Debatte wird zuneh\u00admend schril\u00adler. Zum Jah\u00adres\u00adwech\u00adsel besch\u00e4f\u00adtigte ein etwas ungl\u00fcck\u00adlich umge\u00adtex\u00adte\u00adtes <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/medien\/article204758088\/Umweltsau-Mehr-als-40-Fernsehautoren-kritisieren-WDR-Intendant-Buhrow.html\">Lied<\/a>, vor\u00adge\u00adtra\u00adgen vom Kin\u00adder\u00adchor des WDR, den poli\u00adtisch-media\u00adlen Komplex ein\u00adschlie\u00df\u00adlich Inten\u00addan\u00adten f\u00fcr Wochen. Sogar die stolze BBC, welt\u00adweit Inbe\u00adgriff erst\u00adklas\u00adsi\u00adger und unbe\u00adstech\u00adli\u00adcher Infor\u00adma\u00adtion, ist Angriffs\u00adziel. Im Wahl\u00adkampf legte sich Premier Boris Johnson mit dem Sender an, indem er sich vor einem Inter\u00adview <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Lp9XoiFbZcI\">in einen K\u00fchl\u00adraum fl\u00fcch\u00adtete<\/a>. An einer dem Kli\u00adma\u00adschutz gewid\u00adme\u00adten Sendung des Channel 4\u00a0wollte Johnson auch nicht teil\u00adneh\u00admen, die Redak\u00adtion ersetzte ihn durch einen <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/media\/2019\/dec\/03\/channel-4-cleared-of-bias-for-replacing-pm-with-ice-block-in-debate\">schmel\u00adzen\u00adden Eis\u00adklotz<\/a>. Der Premier lie\u00df durch\u00adbli\u00adcken, B\u00fcrger k\u00f6nnten k\u00fcnftig straf\u00adfrei aus\u00adge\u00adhen, wenn sie ihre Rund\u00adfunk\u00adge\u00adb\u00fchr nicht zahlten.<\/p>\n<p>Zur Unter\u00adma\u00adlung k\u00fcrzen aller\u00ador\u00adten Regie\u00adrun\u00adgen den \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Sendern die <a href=\"https:\/\/www.publicmediaalliance.org\/changing-times-for-public-media-funding\/\">Etats<\/a>, in D\u00e4ne\u00admark waren es j\u00fcngst 20 Prozent, in der Ukraine die H\u00e4lfte. Die <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2020\/jan\/24\/bbc-post-truth-dystopia-facts\">BBC<\/a> muss 80\u00a0Mil\u00adlio\u00adnen Pfund ein\u00adspa\u00adren, einer der Gr\u00fcnde, warum BBC-Inten\u00addant Tony Hall Rich\u00adtung Natio\u00adnal Gallery ent\u00adschwin\u00addet, deren Chair\u00adman er wird.<\/p>\n<p>Ner\u00adven\u00adkit\u00adzel herrschte im M\u00e4rz 2018\u00a0in der Schweiz, als sich die Rund\u00adfunk- und Fern\u00adseh\u00adan\u00adstalt SRG SSR ihre Daseins\u00adbe\u00adrech\u00adti\u00adgung per <a href=\"https:\/\/www.uvek.admin.ch\/uvek\/de\/home\/uvek\/abstimmungen\/no-billag-initiative.html\">Refe\u00adren\u00addum<\/a> best\u00e4\u00adti\u00adgen lassen musste. Im Land der Volks\u00adbe\u00adfra\u00adgun\u00adgen ging die Sache gut aus, 71,6 Prozent der Abstim\u00admen\u00adden lehnten die \u201eno Billag\u201c\u2013Initiative ab. Aber das muss nicht so bleiben. Denn allein der Genera\u00adti\u00adons\u00adwech\u00adsel wird dazu f\u00fchren, dass sich ein immer gr\u00f6\u00ad\u00dfe\u00adrer Teil der Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung nicht mehr daran erin\u00adnern kann, wozu man die \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Anstal\u00adten braucht. Und die wie\u00adderum geben dem jungen Publi\u00adkum nicht unbe\u00addingt einen Grund dazu. Das Reuters Insti\u00adtute for the Study of Jour\u00adna\u00adlism beti\u00adtelte eine Studie zu den gro\u00dfen Sendern acht euro\u00adp\u00e4i\u00adscher L\u00e4nder deshalb mit \u201e<a href=\"https:\/\/reutersinstitute.politics.ox.ac.uk\/our-research\/old-educated-and-politically-diverse-audience-public-service-news\">Old, edu\u00adca\u00adted and poli\u00adti\u00adcally diverse<\/a>\u201c, also alt gebil\u00addet und \u2013 immer\u00adhin \u2013 poli\u00adtisch viel\u00adf\u00e4l\u00adtig.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Anstal\u00adten sind aber kei\u00adnes\u00adwegs ver\u00adzicht\u00adbare \u00dcber\u00adbleib\u00adsel aus dem pr\u00e4\u00addi\u00adgi\u00adta\u00adlen Zeit\u00adal\u00adter, sondern zentral f\u00fcr die Demo\u00adkra\u00adtie. Daf\u00fcr gibt es min\u00addes\u00adtens drei Gr\u00fcnde. Erstens, sie sind Horte des Ver\u00adtrau\u00adens. In Zeiten der \u201eFake News\u201c traut das Publi\u00adkum ihnen immer noch am ehesten zu, die Fak\u00adten\u00adlage zu \u00fcber\u00adbli\u00adcken und eine Viel\u00adfalt an Stimmen zu Wort kommen zu lassen \u2013 gegen\u00adtei\u00adli\u00adgen Anw\u00fcr\u00adfen zum Trotz. Dies ergeben Umfra\u00adgen wie der <a href=\"http:\/\/digitalnewsreport.org\/\">Digital News Report<\/a>, die <a href=\"https:\/\/medienvertrauen.uni-mainz.de\/forschungsergebnisse-der-welle-2018\/\">Lang\u00adzeit\u00adstu\u00addie Medi\u00aden\u00adver\u00adtrauen der Uni\u00adver\u00adsi\u00adt\u00e4t Mainz<\/a> oder Ver\u00ad\u00f6f\u00adfent\u00adli\u00adchun\u00adgen der <a href=\"https:\/\/www.ebu.ch\/news\/2018\/02\/trust-in-traditional-media-increases-across-europe\">EBU<\/a>.<\/p>\n<p>Zwei\u00adtens, die Sender gehen in die Fl\u00e4che. \u00d6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adche Anbie\u00adter sind auch dort pr\u00e4sent, wo sich kom\u00admer\u00adzi\u00adel\u00adler Jour\u00adna\u00adlis\u00admus nicht (mehr) rechnet. In den USA, wo Public Service Medien ein Nischen\u00adda\u00adsein fristen, wurde mit dem Sterben von Lokal\u00adzei\u00adtun\u00adgen der Begriff Nach\u00adrich\u00adten\u00adw\u00fcste gepr\u00e4gt. In Europa sind solche von Jour\u00adna\u00adlis\u00admus unver\u00adsorg\u00adten Gebiete deut\u00adlich sel\u00adte\u00adner. Man k\u00f6nnte behaup\u00adten, dies ver\u00adhin\u00addert eine \u00e4hn\u00adli\u00adche poli\u00adti\u00adsche Pola\u00adri\u00adsie\u00adrung. Zumin\u00addest tr\u00e4gt es aber zu Bildung und Auf\u00adkl\u00e4\u00adrung bei.<\/p>\n<p>Drit\u00adtens bem\u00fchen sich \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adche Medien wie niemand sonst um Viel\u00adfalt und Inklu\u00adsion. Dies betrifft die Zusam\u00admen\u00adset\u00adzung der Beleg\u00adschaf\u00adten und die Inhalte. Die \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Sender m\u00fcssen die Gesell\u00adschaft abbil\u00adden. Sie sind deshalb in der Regel deut\u00adlich weiter als privat finan\u00adzierte H\u00e4user, was die Gleich\u00adstel\u00adlung von Frauen oder die Besch\u00e4f\u00adti\u00adgung von Min\u00adder\u00adhei\u00adten angeht. Dies wirkt sich auf den Facet\u00adten\u00adreich\u00adtum der Pro\u00adgramme aus, die sich an alle sozia\u00adlen Schich\u00adten und Gruppen richten sollen. Die Sender bieten zudem eine ver\u00adl\u00e4ss\u00adli\u00adche jour\u00adna\u00adlis\u00adti\u00adsche Grund\u00adver\u00adsor\u00adgung in einer Zeit, in der kom\u00admer\u00adzi\u00adelle Anbie\u00adter zuneh\u00admend auf Bezahl\u00admo\u00addelle setzen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcr\u00adlich m\u00fcssen sich die \u00f6ffent\u00adli\u00adchen Medi\u00aden\u00adh\u00e4u\u00adser wandeln, und das ist inmit\u00adten gewach\u00adse\u00adner b\u00fcro\u00adkra\u00adti\u00adscher Appa\u00adrate eine Her\u00adaus\u00adfor\u00adde\u00adrung. Aber die ent\u00adspre\u00adchende Erkennt\u00adnis ist \u00fcberall da \u2013 und dazu viele Jour\u00adna\u00adlis\u00adten, die dies mit Verve und \u00dcber\u00adzeu\u00adgung vor\u00adan\u00adtrei\u00adben.<\/p>\n<p>Abba wurde ber\u00fchmt, nachdem die Gruppe 1974 den Euro\u00advi\u00adsion Song Contest der EBU gewon\u00adnen hatte. Den muss man nicht m\u00f6gen, aber in den Worten von Bj\u00f6rn Ulvaeus leistet er das, was Men\u00adschen ver\u00adbin\u00addet: \u201eEr ist unter\u00adhalt\u00adsam, breit, inklu\u00adsiv\u201c. Wer das so poli\u00adtisch sieht, mag dem Spek\u00adta\u00adkel k\u00fcnftig wom\u00f6g\u00adlich etwas abge\u00adwin\u00adnen. Und den dahin\u00adter\u00adste\u00adhen\u00adden Bas\u00adtio\u00adnen des Jour\u00adna\u00adlis\u00admus noch dazu.<\/p>\n<p>Kolumne erschienen bei <a href=\"https:\/\/libmod.de\/ard-zdf-borchardt-rettet-den-journalismus-fuer-alle\/\">Zentrum Liberale Moderne<\/a> am 3. Februar 2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird viel bem\u00e4n\u00adgelt am \u00f6ffent\u00adlich-recht\u00adli\u00adchen Rund\u00adfunk: zu kri\u00adtisch, zu unkri\u00adtisch, zu links, zu beh\u00e4big, als Konzept \u00fcberholt. Aber ohne Sender, die durch \u00f6ffent\u00adli\u00adche Finan\u00adzie\u00adrung den unmittelbaren Zw\u00e4ngen des Marktes enthoben sind, w\u00e4re die Demo\u00adkra\u00adtie in Gefahr. Wenn sich jemand, der einst im Glitzer-Outfit auf der B\u00fchne rockte, in Sakko und Strei\u00adfen\u00adhemd wirft und dort &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/alexandraborchardt.com\/de\/rettet-den-journalismus-fuer-alle-warum-es-oeffentlich-rechtliche-medien-geben-muss\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eRettet den Journalismus f\u00fcr alle! 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